Verstehen warum es bei der PKV geht
Bevor Sie etwas an Ihrer Krankenversicherung ändern, sollten Sie sich erst einmal so weit mit dem Thema beschäftigen, dass Sie das System der privaten Krankenversicherung wirklich verstehen und nicht wieder einen Entscheid fällen, ohne die Grundlagen zu kennen. Da wäre zum Beispiel die Kalkulation eines Tarifes. Diese ist so ausgestaltet, dass die Prämie, bei gleichbleibenden Kosten eigentlich konstant gehalten werden kann. Damit ist gemeint, dass die Mehrkosten des Alters, durch Altersrückstellungen in der Jugend kompensiert werden sollten. Leider sind die Kosten jedoch nicht konstant (Ihr Gehalt ja auch nicht), vor allem aber werden wir immer älter. Viel älter als das beim Eintritt in die Versicherung eigentlich gedacht war. Folge: Die Kosten nehmen massiv zu und die Altersrückstellungen reichen nie und nimmer aus.
Die Mitglieder einer PKV sind eine Solidargemeinschaft. Allerdings beschränkt sich die Solidarität immer nur auf den jeweiligen Tarif, den man abgeschlossen hat. Werden diesem Tarif keine neuen, billige Risiken zugeführt, dann werden dessen Mitglieder immer älter und teurer. Man spricht dann von der Vergreisung eines Tarifes, in welchem nach und nach nur noch „schlechte“, also teure Risiken versichert sind. Darum steigen die Prämien in einem alten, geschlossenen Tarif (wird nicht mehr beworben, keine neuen Mitglieder) exponential an. Die Versicherten sitzen damit in einer verhängnisvollen Kostenfalle.
Eine Erhöhung des Selbstbehaltes wäre der zweite fatale Fehler
Wer nun glaubt, er ändere etwas an seiner Situation, weil er den Selbstbehalt erhöht, unterliegt einem dramatischen Irrtum. Zum einen sinken seine Kosten – berücksichtigt man die selbst getragenen Behandlungskosten – nicht wirklich. Denn im Alter ist die Chance groß, dass man krank wird (deshalb die hohen Prämien). Zum andern bleibt der Mechanismus der Zeitbombe in Takt. In zwei, vielleicht drei Jahren steht man wieder am selben Punkt. Einziger Unterschied: Durch die hohen Prämien in dieser Zeit wurden die Altersrückstellungen weiter reduziert. Man hat also lediglich Zeit verloren.
Die Lösung des Problems kann also nur lauten, dass man wieder mit jüngeren Risiken in dieselbe Tarifgemeinschaft kommt. Dies ist jedoch nur über eine gesetzlich garantierte Tarifoptimierung möglich, welche jedoch regelmäßig von den PKV Versicherungen torpediert werden, weil sie für dieselbe Leistung weniger Prämie erhalten und ihre günstigen Einsteigertarife gefährdet sehen. Für die Versicherten ist die Tarifoptimierung ein Segen, der zu Prämienreduzierungen von bis zu 20-70% ohne Risiko und Verlusten führen kann. Mehr noch: Der Abbau der Altersrückstellungen wird stark gebremst und die zukünftigen Anstiege der PKV Prämie sind deutlich geringer. Einziges Hindernis ist die Unwilligkeit der Versicherer, diese PKV Tarifoptimierung zu erlauben, weshalb die meisten Versuche der Versicherten zum Scheitern verurteilt sind.
Muss nicht sein. Lassen Sie uns helfen, Ihre Leistungen in der privaten Krankenversicherung hoch und die Beiträge tief zu halten. Verlieren Sie dabei keine Zeit, denn ein Zögern kostet Sie nicht nur die Monatsprämie, sondern auch Monat für Monat ein beachtliches Stück Ihrer Altersrückstellung. Sichern Sie sich Ihren bezahlbaren Versicherungsschutz und kontaktieren sie uns unter pkv- Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht.
Mehr Informationen finden Sie auch unter www.vorsorgeportal.org/PKV
Daniel S. Batt
Finanzplaner mit eidg. FA (FH)
www.twc-consulting.de
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